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Nordsee im Ruhrgebiet

23. September 2012

Gelsenkirchen, Deutschland

Die Salzgrotte im Bunker in Gelsenkirchen-Scholven (NRW) war bis heute mein umfangreichstes und größtes Graffiti-Projekt.

Es handelte sich hierbei um einen zwanzig Meter hohen Rundbunker aus dem Zweiten Weltkrieg in Gelsenkirchen-Scholven (NRW).

Für dieses Projekt benötigte ich 45 Tage, bei Tagesschichten von 10-13 Stunden und sprühte aufgrund der laufenden Kosten für den geliehenen Hubsteiger ohne Ruhetag. Bei dieser Graffiti-Auftragsarbeit nahm ich insgesamt sieben Kilogram Körpergewicht ab.

Insgesamt bemalte ich zwei Drittel des Turmes: Eine Fläche von circa 350m². Dabei verbrauchte ich rund 500 Sprühdosen.

Abgebildet wurden Motive wie das Segelschiff „Alexander von Homboldt“ welches weltbekannt für seine grünen Segel ist und der Nordsee Leuchtturm „Roter Sand“.

Die restliche Gestaltung setzt sich aus Tiermotiven wie Robben, Möwen und anderen in der Nordsee anzutreffende Tierarten zusammen.

Die gesamte Landschaftsdarstellung wurde nicht von einer Vorlage entnommen, sondern entstammt meiner Fantasie.

Mit diesem Motiv – So der Auftraggeber – holten wir die Nordsee ins Ruhrgebiet, beziehungsweise die gute Luft des Meeres in seine Salzgrotte.

Veröffentlich wurde das Graffiti-Projekt in der WAZ:

https://www.waz.de/staedte/gelsenkirchen/sponk-holt-die-nordsee-nach-scholven-id8280755.html

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